Back on track

Die Trainingseinheiten der letzten Monate kann ich an einer Hand abzählen. Von Form kann man nicht mehr sprechen, die Waage spricht eine deutliche Warnung aus, unser Kind wird in mancher Hinsicht auch leichter zu handhaben, die neue Dresden-Marathon-Strecke reizt mich und schließlich ist am Freitag auch noch als Motivationsunterstützung das neue Spielzeug endlich gekommen, so dass ich jetzt sagen kann – I am back on track.

Im letzten Beitrag hatte ich noch den Citylauf vor mir und auch den Moritzburg Triathlon. Beides fand bzw. findet ohne mich statt. Beim Citylauf war ich nur mal als Zuschauer Luft schnuppern und nachdem das Aufflammen im Januar/Februar doch gleich wieder eingeschlafen war, hab ich das Trainingslager des Vereins nicht mitgemacht und schließlich auch den Triathlon abgesagt. So helfe ich lieber das ganze Wochenende.

Einen Wettkampf gab es doch – die TeamChallenge Dresden, der Firmenlauf. Dort auch nicht teilnehmen – das ging gar nicht. Also ging ich völlig untrainiert an den Start. Ich sortierte mich bei den Arbeitskollegen ein und wollte gemütlich mit dem einen Laufanfänger, der aber doch seit Anfang des Jahres so einiges trainiert hatte, mitlaufen. Puh, nach 500 m war ich bei einem Puls von 190 – was sollte das denn werden. Wir liefen schön gleichmäßig, aber mein Puls fiel nicht unter 185. Nach reichlich 2 km hatte ich das Gefühl, dass er nun doch zu kämpfen hat und bei mir evtl. von meiner Ausdauer dann auf die Länge doch noch was da ist. An der Getränkestation, die nahm ich bei der Hitze mit, ging ich ein paar Schritte (wir sind bei einem 5 km Lauf!) trank ruhig und weiter. Da war ich 10 – 20 m hinter ihm und ich kam nicht wirklich ran bzw. wollte ich auch locker weiter laufen, denn die Zeit ist eh total schlecht und ob nun schlecht oder superschlecht ist auch egal und so schön vorsichtig mit der Gesundheit sein. Als er eine Arbeitskollegin noch im Blickfeld hatte, war er dann endgültig weg und ich kam mit 26:03 Min ins Ziel. Das hat gesessen – da war gar nix mehr da. Gleichzeitig hat es aber auch wieder Lust gemacht.

So war ich dann eine Woche später auch wieder eine Runde drehen, bin zu einem Schwimmtreff im Tümpel wenigstens kurz mit dabei gewesen und als ich gerade wieder laufen gehen wollte und schon angezogen war, kam die Email, dass meine Polar V800 abholbereit ist. Also Laufsachen wieder aus, Uhr abholen, Kind ins Bett und dann in Ruhe am Abend mit dem neuen Spielzeug laufen gehen. Das war gut und machte Spaß.
Als wir am Mittwoch von der Physiotherapie mit Marino kamen sind wir auf dem Elberadweg unterwegs gewesen, ich hatte mein Rad dabei, aber auch (Barfuss-)Laufschuhe an. Also haben wir kurz mal gewechselt, Sabine aufs Rad und ich habe laufend den Kinderwagen geschoben. Ich wollte das die ganze Zeit mal testen, um mein Vergnügen und Sabines Entlastung zu kombinieren und es funktionierte ganz gut. Also könnte ich demnächst auf mit Kind zum Sport aufbrechen.
Das habe ich dann heute früh gleich getan und mich dann auch wieder etwas gesteigert, so dass ich bei 8,5 km angekommen bin. Es wird zwar wieder ein langer Weg werden, dorthin zu kommen, wo ich mal war, aber vielleicht geht es doch etwas schneller als zunächst gedacht. Der Dresden Marathon im Herbst wird zwar unrealistisch sein, aber die Halbmarathonstrecke würde ich zumindest gern aus der Läuferperspektive sehen.

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3 Antworten zu Back on track

  1. Manu schreibt:

    Das hört sich doch schon wieder ganz gut an! Und Deine 5-km-Zeit ist doch nicht wirklich schlecht! 🙂

  2. slimfit schreibt:

    Schön dass dich wieder das Lauffieber gepackt hat. Wie schwer so ein Wiedereinstieg ist merke ich selbst gerade. Über ein halbes Jahr gesundheitsbedingte Laufabstinenz hinterlässt eben ihre Spuren. Aber es wird von mal zu mal besser!

  3. Uwe Naumann schreibt:

    Schön das es wieder „läuft“.

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