Zeitenzahlenspiele

Regenerationswoche war angesagt. Und das wurde sehr ernst genommen – naja, nicht wirklich ernst, sondern es diente eher dazu noch eine Einheit mehr weg zu lassen als eh schon geplant. So kam ich diese Woche auch ganze 4 Trainingseinheiten mit einem Gesamtumfang von 4:14 h. So wenig hab ich die ganze Zeit seit der Plan läuft noch nicht trainiert – mal abgesehen von der Woche als ich krank war.
Es sollte irgendwie nicht sein. Am Dienstag ging alles noch gut los mit einer mal wieder etwas flotteren Laufeinheit. Insgesamt ist das Tempo dieses Jahr aber noch absolut im Keller.
Durch Pfingsten machte ich dann Dienstagabend zum Blogabend und ging dafür dann Mittwochmorgen schwimmen. Das war schön. Durch die Ferien gab es mehr Öffnungszeiten und das bekommen scheinbar viele immer nicht mit und so hatte ich mal Ruhe auch auf meiner Bahn auch in der Schwimmhalle Freiberger Platz.
Mittwochnachmittag stand Radtraining auf dem Programm, aber wir wollten noch Sabines Oma im Krankenhaus besuchen und das Wetter lud auch nicht gerade ein, so dass ich die kurze Radeinheit auf Donnerstag verschob. Aber Donnerstag wurde es spät auf Arbeit und so wurde wieder nix mit Radfahren. Am Freitag schließlich wollte mein Kopf lieber noch ne Runde „Budenschwung“ machen als sich aufs Rad setzen und dem gab ich auch nach, denn nur die Einheit abzuarbeiten ohne Lust und Energie, das bringt es wirklich nicht. Zum Glück war ich am morgen wenigstens etwas gelaufen. Am Freitag lockte außerdem die Inbetriebnahme meiner „neuen“ Pulsuhr. Keine neue Uhr bei der es was zu entdecken gibt oder so, sondern meine RCX5 wurde komplett umgetauscht und ich bekam vom Service eine neue Uhr geschickt. Blöd, dass ich jetzt meine Sportkprofile wieder einstellen muss, aber sonst war alles tip top und auch der Polarpersonaltrainer kam mit dem Wechsel der Uhren ohne Probleme klar.

Und dann war Wochenende und ich hatte so einen schönen Plan. Samstag noch die letzten Habseligkeiten von Sabine aus Leipzig holen, dann nach Riesa zu Ihren Eltern, schön meine Traumschwimmhalle nutzen, das Bike mitnehmen, Abends das Fussballendspiel schauen Sonntag dann schön mit dem Bike übers Hügelland zurückfahren. Nur stellte ich Samstag fest, dass die Schwimmhalle da nur bis 14 Uhr auf hat und Sonntag war es nass und vor allem auch richtig kalt und ich hatte kein zweites Paar Handschuhe und auch nur die 3/4-Radhosen eingepackt, so dass meine Lust loszufahren gegen Null ging. Also nicht so wirklich, aber ich hatte echt Angst, dass ich mich bei der Aktion erkälten könnte und es unvernünftig wäre. Nebenbei hörte ich dann noch vom Wegfall des Schwimmens beim Ironman in St. Pölten und von der Wettkampfabsage in Falkenstein wegen Kälte und Schneefall, so dass schließlich auch diese Einheit gestrichen wurde.

Einzig und allein die Schwimmeinheit vom Samstag holte ich am Sonntag nach und die war richtig gut. Also sie ging nicht so wirklich gut los, denn nach dem Einschwimmen wollte ich es mal wissen und ging mal wieder 100 m Kraul so richtig auf Zeit an und das dabei nur 1:53 Min rauskam, fand ich jetzt nicht so toll. Ich hatte schon auf ein paar Sekunden weniger gehofft, aber zumindest hatte ich es hinbekommen nicht schon nach 50 m gestorben zu sein und dann rapide abbauend mich noch die restlichen 50 m zu retten, sondern hab gleichmäßig meine Geschwindigkeit durchziehen können.
Danach gab es ein paar Bahnen Technik und dann verdoppelte ich einfach mal meine Standardeinheit, so dass es nun nicht hieß 200 m Kraul, 200 m Kraularme, 200 m Kraularme mit Paddles, 200 m Kraularme, 200 m Kraul, sondern da jeweils 400 m standen und es ging wunderbar. Die ersten 400 m waren etwas erschöpfender, aber danach lief es herrlich und weil ich noch Zeit hatte gab es danach noch 100 m Zwischenentspannung, nochmal 400 m Kraul und 200 m Kraul ehe es ans Ausschwimmen ging, so dass ich am Ende auf eine Wasserzeit von 1:38 h kam und vor allem mit dem Gefühl aus dem Wasser kam, dass ich jetzt nur aufhören, weil die Zeit rum ist, ich aber eigentlich gern noch etwas weiter geschwommen wäre.
Ich hatte ja überlegt, am Wochenende beim Langstreckenschwimmen am Cospudener See teilzunehmen, aber das wurde heute leider auch wegen der Kälte abgesagt. Schade und ich hoffe, ich komme noch irgendwie vor Moritzburg mal raus in den Teich. Diese Woche wird das nämlich auch eher nicht, die Wetteraussichten sind katastrophal, auf Arbeit geht es hoch her und ein kleiner Wettkampf steht am Donnerstag mit der Teamchallenge auf dem Programm und nächste Woche ist dann schon Eventvorbereitung für Moritzburg – Starterbeutel packen, Aufbau,… – Es bleibt spannend.

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Eine Antwort zu Zeitenzahlenspiele

  1. Ralf schreibt:

    Na klar, einen Grund für den Blog-Artikel-Titel ganz vergessen. Der Zielzeitenrechner wurde diese Woche auch intensiv bemüht, aber letzten Endes bleibt doch alles wie bisher und bei 13 Stunden.

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