Wochenabschluss mit der Foto-Lauf(Love)-Story

Die Woche war wieder mal stressig. Am Montag von Leipzig zurück, abends Yoga-Kurs, Dienstagfrüh wieder Tempolauf und abends gab es kein Schwimmen, sondern wieder nach Leipzig, denn Mittwoch wollte ich zur Cebit nach Hannover und so sparte ich mir eine Stunde Fahrt und startete von meiner Freundin aus. Mittwoch dann Cebit und Donnerstag nach Arbeit gab es das erste Intervalltraining für dieses Jahr im Plan. Die 4 x 6 Minuten war richtig richtig zäh und danach hatte ich auch keine Lust mehr zum Schwimmen, denn es war auch jede Menge Zeug liegen geblieben.

Auf der Cebit am Polar-Stand erfuhr ich dann, dass die RCX5 doch die Angabe „Trainingsload“ hat. Auf der Website war erst das Gegenteil angegeben und da ich das aber stark nutze, wollte ich auf den Nachfolger der 800 X warten. Nun aber war alles in Ordnung und so bestellte ich mir die Ablösung meiner 300 X. Bin gespannt. Ich freu mich, endlich meine Wege auch räumlich nachvollziehen zu können und auf das einfache und schnelle Umschalten zwischen den Sportarten.

Freitag war Ruhetag und gestern pulverisierte ich meine 10 km-Bestzeit. Das war richtig gut. Heute früh startete ich dann zum langen Lauf. Im Internet in der Blog-/Facebook-Laufszene gab es einen Aufruf zur „Foto-Lauf(Love)-Story“.
Ich war nicht in Dresden und konnte so meinenn Lieblingsabschnitt nicht vor die Kamera bringen, aber den gab es auch schon mal in Bildern. Stattdessen drehte ich in Leipzig meine Runde, aber es passte auch. Seit mir Dirk die Gegend bzw. die Wege etwas näher gebracht hatte, hatte ich hier aufgegeben, die einzelnen Seen einfach nur immer mehrfach zu umrunden, sondern drehte schöne Runden durch den Pfarrwald und band die Seen bzw. allein immer nur den Cospudener See in meine Runde mit ein. Heute war nur 1:50 h angesagt. Also los, irgendwie war es schwer – die Bestzeit von gestern hing mir wohl noch in den Gliedern – und ich baute nicht wirklich Geschwindigkeit auf, aber auch mein Puls war gering, von daher war es insgesamt auch in Ordnung. Vielleicht ist der niedrigere Puls auch Auswirkung des mittlerweile über zwei Wochen andauernden Alkoholfastens. Langsam kam ich rein, aber was war jetzt los, ich war auf einmal falsch. Wie ist das denn passiert? Eine Straße, mhm, da mal links und dort und da sah ich auch schon den See. Ich wusste jetzt zwar wieder wo ich war, aber statt 10 km Weg bis zum See, hatte ich nur reichlich 4 auf der Uhr stehen. Also nicht kurzer Weg bis zum Ausgang des Rundweges, sondern einmal komplett drum herum. Nach 3 km mit Seiten- und Rückenwind wurde es ecklig, der Wind blies ziemlich heftig nun von vorn. Ich war froh, dass ich mein Stirnband einstecken hatte. Das ist schon sehr praktisch, es nimmt nicht viel Platz weg, passt in eine MP3-Player-Tasche und im Fall der Fälle, wie jetzt gerade, wärmt es gut und schützt die Ohren. Der Wind blies, aber ich genoss es mich gegen den Wind zu stellen, ich mag es, mich da durchbeißen zu müssen und die Lage zu bezwingen. Jede solche Gegebenheit macht mich stark und diese Stärke werde ich woh für den Ironman brauchen. Nach ein paar Kilometern war das aber auch vorbei und ich bog wieder in den Wald ab. Bei 1:45 h erreichte ich mein Auto. Ein großen Schluck Wasser und ab ging es in die Schwimmhalle.

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