Brooks Test – Langzeitbetrachtung

Wenn ich die ganzen Test der neuen Brooks-Testläufer so lese erinnere ich mich gern daran, als ich meine Testsachen bekam und so die ersten paarmal unter die Lupe nahm. Das ist jetzt eine ganze Weile her – ich bekam die Sachen im Februar 2011 – und so wollte ich nochmal ein paar Bemerkungen dazu loswerden.

Die Umstellung von kalt (Winter) auf warm (Sommer) ist für mich irgendwie anders als von warm auf kalt und auch manche andere Gewohnheit hat sich geändert (z.B. laufe ich eigentlich nie mehr mit Musik – nehme den iPod aber noch für die Aufzeichnung mit), so dass manche Aussage von damals nochmal einer Prüfung oder Neubewertung bedarf.
Ich hatte folgendes im Test: Schuh Brooks Defyance4, Schuh T7 Racer, Shirt Equilibrium Thermal LS, Tights Infiniti. Alle Produkte nutze ich nach wie vor regelmäßig und sehr gern.

Eine deutliche Änderung in der Bewertung hat vor allem bei dem Shirt stattgefunden. Den Artikel von damals gibt es hier. Damals wusste ich nicht so richtig was damit anzufangen. Gerade in den letzten Wochen habe ich es aber sehr viel getragen. In der Woche sind meine Läufe nicht ewig lang, so dass ich meine getroffene Handschuhentscheidung schon überstehe – also entweder friere ich halt nicht so ewig lang oder wenn ich welche aufsetze, dann schwitze ich halt ein Stück. Na und – meine aktuellen Handschuhe funktionieren da auch gut. Ich geniese es noch ohne Jacke nur mit einer zweiten Schicht durch die Gegend zu laufen und fühle mich rundherum wohl.

Die Tights sind einfach wunderbar. Da gibt es nix zu meckern. Jederzeit würde ich die wieder kaufen. Komisch aber, dass bei der 3/4-Variante die Naht an der Tasche irgendwie bei mir durchgeschuppert wurde und auch bei einem anderen Shirt die Naht an den Daumenlöchern aufgegangen ist.

Die T7 Racer möchte ich auf keinen Fall mehr hergeben. Es ist einfach nur genial so einen schönen leichten und direkten Wettkampfschuh nutzen zu können. Meine „Bestzeitenpulverisierer“ liebe ich einfach. Ich kann nur jedem raten, so einen Schuh mal auszuprobieren. In Leipzig bei der Hitzeschlacht beim Stadtlauf hab ich mir auf der 10km-Strecke darin allerdings zwei heftige Blasen gerieben. Ich führe das aber auf das immens erhöhte Schwitzen zurück. Bei späteren Läufen war danach alles okay. Die Schuhe kommen bei mir aber auch fast ausschließlich im Wettkampf zu Einsatz. Trainingsläufe absolviere ich so gut wie nicht damit. Inzwischen wurde auch der Glitzer-Schnürsenkel ausgetauscht und seit meinem ersten Triathlon hat dort ein Xtenex-Schnürsystem Einzug gehalten.

Die Deyfance4 haben inzwischen eine für mich angenehmere Farbe 🙂 – sie sind nicht mehr schlohweiß, sondern ziemlich grau. Das sieht allerdings so aus, als ob es so sein müsste – die Schuhe wirken nicht dreckig. Inzwischen haben sie auch viele viele Kilometer auf dem Buckel, wirken aber trotzdem noch richtig fit. Da dürfte das Rentenalter deutlich über 1.000 km liegen. Vom Gefühl her gefällt mir der Schuh immer mehr und auch wenn ich nach wie vor das Gefühl habe, der Schuh gibt mir den Laufstil etwas vor, so kann ich doch inzwischen auch gut auf dem Vorfuss damit laufen. Er hat sich auch gegen den Nike Lunarglide 2 für die Teilnahme an meinem zweiten Marathon durchgesetzt. Meine Zeitverbesserung von reichlich 32 Minuten rechne ich jetzt mal nicht nur dem Schuh zu, sondern vor allem mir, aber ich fühlte mich auf den 42 Kilometern auch die ganze Zeit top beschuht.

Als Fazit bleibt mir für Brooks nur einfach: Weiter so! Das ich die Produkte nach wie vor gern nutze und meine Brooks-Kollektion seitdem auch ziemlich erweitert hat, sagt wohl alles.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Ausrüstung, Brooks, Schuhe veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Brooks Test – Langzeitbetrachtung

  1. Din schreibt:

    Hi Ralf, das mit den Nähten ist ja nicht schön! Hoffentlich ist es nicht zu arg.
    Mit meinen Shirts wusste ich auch erst nicht wohin und vor allem wie, aber mittlerweile mag ich sie gern über einem Langarmshirt tragen. Die dünne extra Lage reicht schon aus, um nicht gleich eine dünne Jacke drüber ziehen müssen. Im Sommer mag ich sie aber trotzdem nicht, da brauche ich Arm- und Schulterfreiheit. Es kommt nur ein Tank- oder sonstiges Top in Frage.
    Dann mal noch viel Spaß bei deinen Läufen und komm gut durch den Winter!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s