Statusupdate

Irgendwie gibt es ganz viel zu sagen, aber andererseits auch wieder nix. Es sind einfach ein paar Neuigkeiten ohne große Geschichten.

Von dem Compeed-Blasenpflaster bin ich begeistert. Ich habe es das erste Mal gebraucht und es war einfach nur Klasse. Man merkt das Pflaster und die Blase gar nicht, kann alles wunderbar ohne jede Einschränkung machen und irgendwann fällt es einfach ab (das geht richtig zügig – gerade noch bombenfest auf einmal ab) und alles ist gut. Naja, nicht ganz, meine Blase war doch heftig und so habe ich gleich nochmal eins draufgeklebt, aber als das ab war, habe ich kaum noch die Stelle erkennen können, wo die Blase war. Hab jetzt mal mein Sammelsurium an Beigaben durchgewühlt und noch 7 Stück davon gefunden. Vorerst bin ich also noch versorgt, aber das Zeug ist den Kauf echt wert.

Nach dem Stadtlauf war ich ziemlich fertig, weil es so warm war und ich ja auch mit Maximalpuls durchs Ziel bin, aber auf die Muskeln hatte ich kaum was gemerkt, das kam dann erst am nächsten Tag und da es am Dienstag auch noch nicht weg war, habe ich da den Lauf ausfallen lassen. Dafür ging es dann am Mittwoch über 37 km – 4 Runden um den Markleeberger See bei Leipzig. Da war ich früher oft einfach nur spazieren als es noch Tagebau war. Zwei Runden davon hatte ich wieder Fahrradbegleitung und nach der dritten Runde wollte ich nicht mehr wirklich, aber ein aufmunternder Satz und so wurde auch noch die vierte Runde bewältigt und ich war froh und stolz, das gemacht zu haben.

Danach war es noch etwas stressig in der Woche, am Donnerstag war ich zu einem Konzert in Berlin und war somit Freitag über jede Minute mehr Schlaf froh. Am Abend traf ich mich mit einem potentiellen Trainer. Ihm würde ich auf jeden Fall vertrauen, aber bis zum Oberelbemarathon im nächsten Frühjahr versuche ich erstmal noch alleine zurecht zu kommen. Für den OEM 2012 bin ich auch schon angemeldet – als 6. Starter. Die Rechnung mit den 4 h muss ich auf jeden Fall begleichen.
Samstag hab ich dann mal wieder eine Hochzeit fotografiert, ehe ich mich nachts nach Leipzig (zu meiner Freundin) verzogen habe. Leider hatte ich meine Sportklamotten vergessen, aber irgendwann hatte ich trotzdem Lust, also irgendwie was zusammengesucht, aber als ich los wollte, öffnete der Himmel seine Schleusen nochmal richtig und so blieb ich doch faul.

Nach den belastenden Wochen wäre diese Woche laut Plan eigentlich ziemlich Erholung angesagt, da ich aber vorher ja nicht so viel getan habe, hab ich einfach die letzte Woche aufgegriffen. Zu diesem Pensum gesellten sich dann noch einige Radkilometer. Das heißt bis jetzt sah meine Woche wie folgt aus.
Dienstag. Lauf von Arbeit nach Hause, da ich mein Auto in der Werkstatt abgegeben habe (ca. 6,5 km), anschließend aufs Rad und 50 km abgespult. Auf dem Rad wird es mittlerweile ganz schön frisch und so gab es danach auch den ersten Glühwein der Saison. Sollte man nach der Belastung aber nicht tun – hat ganz schön reingehaun.
Mittwoch. Früh absolvierte ich 11 km inkl. 6 x 1 Min Intervall und am Abend eine Ausfahrt über 63 km. Mittlerweile wird es auch schon wieder viel zu zeitig dunkel!
Heute machte ich dann schließlich fast echte Koppeltraining. Vor der Ausfahrt legte ich mir die Laufklamotten und Schuhe bereit, begab mich dann auf ziemlich schnell 25 km ehe ich schnell das Fahrrad in die Wohnung schaffte Klamotten wechselte und gleich wieder losstürmte. Der GPS-Sensor hatte nicht mal das Signal verloren! Der Lauf war topp. Ich wusste nix mit der kurzen Strecke auf dem Trainingsplan anzufangen, deshalb entstand die Idee mit dem Koppeltraining. Ich wollte es eigentlich ruhig angehen lassen, es ging ja hauptsächlich um das Umstellungsgefühl, aber durch die schnellen Radkilometer war ich auch auf Geschwindigkeit eingestellt und so ging es weiter etwas zügiger mit 5:00 Min/km über die 7 km vorran.
Morgen ist Ruhe und am Samstag geht es dann nochmal auf 37 km. Sonntag evtl. noch in die Schwimmhalle, aber das lasse ich mir noch offen.

An den langen Läufen ahnt Ihr es bestimmt schon und der Gedanke ist ja nicht neu, aber ich hab es jetzt auch amtlich gemacht. Am 23.10.2011 gehe ich meinen zweiten Marathon an – hier in Dresden. Ich will schneller als 6:00 Min/km laufen und ohne Gehpausen ins Ziel kommen. Alles weitere ist Bonus. Versuchen werde ich mich an den 4-Stunden-Zeitläufer zu klemmen und ihn nach km 35 zu überholen, aber ob das klappt hängt von Tagesform und Wetter ab und wenn nicht mache ich mich auch nicht verrückt. Der 39 km Trainingslauf letztens hat mir aber Mut gemacht, das es klappen kann.

Und sonst so? In mir verfestigt sich immer mehr eine ganz lange Langfristplanung. Nach dem Mythos Marathon will ich als nächstes den Mythos Ironman bezwingen. Auf dem Weg dahin werde ich nächstes Jahr an mind. 2 Olympischen Distanzen teilnehmen, das Jahr darauf an zwei Halbdistanzen, dann Zwischenbilanz ziehen und das Jahr drauf die Langdistanz angehen oder halt noch ein Jahr warten. Ob das alles so klappt, weiß man nicht, ich kann mich verletzten, das Leben kann mir einen (auch positiven) Strich durch diesen Plan machen, aber so ist es erstmal in meinem Kopf.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Ausgleichssport, Marathon, Oberelbemarathon, Radausfahrt, Training, Triathlon veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Statusupdate

  1. mlange99 schreibt:

    Hossa, du hast ja eine Menge vor. Und bei deinem Pensum schaffst du das auch! Ich hatte übrigens auch die gleichen Blasenpflaster und war ebenso hellauf begeistert von den Dingern! Mit der Staffel im November klappt es bei dir? Bist fest eingeplant, wir hören uns.

    Gruß Marek

    • Ralf schreibt:

      Hhm, ich hab eher das Gefühl, dass ich es gerade wieder etwas ruhiger angehen lasse.
      Die Staffel im November ist fest eingeplant – um die Anmeldung und so kümmert Ihr Euch?

  2. Andreas schreibt:

    Mensch Ralf, übertreibe es nicht… 37 km, 39 km, das sind Umfänge für die Ultras und du willst doch „nur“ einen Marathon finishen 😉 Zwischen 30 und 35 km sollten es schon sein (zumal für einen recht flotten Läufer wie dich), aber irgendwann steigt das Verletzungsrisiko enorm und der Körper erholt sich zwischen den Einheiten nicht mehr richtig. Und wegen Übertraining oder Verletzung nicht am Start stehen zu können wäre doch jammerschade. Ich glaube, dass du das mit den 4 Stunden locker schaffst und drücke die Daumen!

    • Ralf schreibt:

      Ich hatte bei meinem ersten Marathon ein ziemliches Problem mit der Entfernung und spürte vorher deutlich den Unterschied zwischen 33 und 36 km, deshalb sollte es diesmal halt wirklich weiter gehen. Da ich ab und an jetzt eine Einheit ausfallen lasse geht das auch mit der Regenerierung ziemlich gut.
      Danke fürs Daumendrücken – wir werden dann sehen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s