Zeitumstellung oder Teilsieg für den inneren Schweinehund

Montag ging es mir nicht so gut und der Abend war lang. Der Arbeitstag vorher auch schon und so hatte ich auch das Ausgleichstraining Klettern abgesagt. Als dann Dienstagmorgen der Wecker klingelte fand ich mein Bett einfach nur herrlich, 10 Minuten später raffte ich mich dann doch auf, aber nach dem Blick aufs Thermometer – 0°C und das wo doch so ein herrlicher Tag angekündigt war, habe ich dann doch nochmal dem Bett den Vorzug gegeben, mich den ganzen Tag mit irgendwie einem leicht schlechten Gewissen geplagt und war dann abends laufen.

Das war ungewohnt, aber es war warm, schon fast unheimlich warm. Trotz nur 3/4 Tight und Muscleshirt war mir noch zu warm. Und für Sonntag sind 22°C angekündigt! Es standen nur knapp 5 km auf dem Programm – ist ja Regnerationswoche – und das war mehr ein Sehen- und Gesehenwerden-Lauf. Am Abend ist der Elberadweg und die Elbwiesen schon jetzt ziemlich stark frequentiert. Ich hab es nicht ganz entspannt angehen lassen, aber auch nicht richtig schnell. Es war schön.

Heute das gleiche Spiel – gestern wurde es spät, heute das Bett so anziehend und wieder viel zu kalt. Also wieder nachmittags raus. Was sollte das denn werden – heute standen 11 km mit 6,5 km Tempolauf auf dem Programm, aber abends irgendwie wirklich Programm durchziehen, dass war vom Kopf irgendwie komisch. Über den Tag verliere ich hier lieber keine großen Worte außer: Horror.
Danach dachte ich dann erst recht nicht, dass steuerbares Training nicht möglich sein würde. Am Anfang gemäßigt und nach reichlich 2 km startete ich zum Tempolauf. Nach dem Einlaufen ging es mir schon besser und der Tempolauf war genau das was ich jetzt brauchte. Ich übertrieb es aber trotzdem nicht, sondern wollte mich auf mein HM-Tempo und meinen Puls einspielen. Das klappte ganz gut und so zog ich die 6,5 km in einem Tempo von 4:50 Min/km durch. Wenn ich das in Berlin durchhalte, wäre ich sehr zufrieden. Unter 5:00 Min/km habe ich mir jetzt vorgenommen zu bleiben. Ich bin gespannt was das wird. Muss ich mir nur noch die richtige Playlist dafür vorbereiten.

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5 Antworten zu Zeitumstellung oder Teilsieg für den inneren Schweinehund

  1. experiment21 schreibt:

    Vielleicht magst du deine Playlist zeigen, damit ich mir was davon abschauen kann?

  2. Wie immer ein sehr persönlicher und nachvollziehbarer Post. Finde ich total klasse zu lesen … und zum Abschauen! 🙂 Playlist wäre auch für mich interessant …

  3. Ralf schreibt:

    Hab jetzt eine Möglichkeit gefunden, die schnell und ordentlich aus dem iTunes zu bekommen. Als Vorgeschmack (ich schreib mal später noch was dazu) mal meine 10 km-Lauf-Playlist:

    alles wieder offen – Enstürzende Neubauten
    Titten – E-Craft
    Arbeit adelt! – Welle: Erdball
    Transmission – Joy Division
    Wir wollen keine Menschen sein – Welle: Erdball
    Es geht voran – Welle: Erdball
    Nie genug – Christina Stürmer
    Moskau – Rammstein
    Frei zu sein – In Extremo
    Eiszeit – Eisbrecher
    Monoton und minimal – Welle: Erdball
    Amok – Eisbrecher
    Labyrinth – Oomph!
    Besser du rennst – Subway To Sally
    Geboren um zu leben – Unheilig

    Und ich will nie dazu kommen Unheilig hören zu müssen! Die mag ich nämlich nicht.

  4. Gerd schreibt:

    Schon mal überlegt vor der Arbeit zu Laufen?
    Kann ich nur empfehlen!

    • Ralf schreibt:

      Mache ich die ganze Zeit. Nur die Woche war es mir wegen der Zeitumstellung und der Aussichten früh einfach zu kalt. Ich finde das Laufen vor Arbeit einfach nur herrlich, da hat man seinen ersten persönlichen Erfolg im Tag.

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