Training as usal

Diese Woche stand ein strammes Programm an – in der letzten der drei Steigerungswochen – bevor es dann nächste Woche wieder in eine Regnerationswoche geht. Außer den Kilometern gab es keine Vorgaben. Und ich bin mal wieder einfach nach dem Prinzip „loslaufen“ unterwegs gewesen. Am Dienstag etwas langsamer um noch etwas zu regenerieren, am Mittwoch wollte ich meinen Nike-Chip neu kalibrieren, was aber gründlich schief ging. Ich habe ihn jetzt einfach zurückgesetzt und die Werkseinstellung scheint zu meinem derzeitigen Leistungsstand und Laufstil optimal zu passen. Donnerstag stand dann ein 16-km-Lauf vor der Arbeit an. Das war doch intensiv. Gestern nochmal etwas schneller auf 8 km und heute stand der lange Lauf über 33 km an.

Diesen Lauf einzutakten war ziemlich schwierig, da das mit dem Besuch bei meinem Vater im Krankenhaus passen musste. Ich hatte mir deshalb eine Strecke bei meinen Eltern geplant (das ging über das Nike-Portal mal richtig gut), aber ich war froh, dass meine Tante (seine Schwester) ihn heute besucht und ich somit meinen Lauf auf meiner bekannten Strecke absolvieren konnte. Nach 33 km nur schnell Duschen, dann Essen fahren und dann ins Krankenhaus – das wäre echt heftig geworden. So war ich gemütlich in der Badewanne, habe noch ein bisschen auf dem Sofa entspannt und bin nun soweit fit, Blog zu schreiben.

Der Lauf selbst war dadurch zwar wieder am Nachmittag – ich wollte ja eigentlich mal zu der Tageszeit den langen Lauf absolvieren zu der auch der Marathon stattfindet. Gels gab es beim Laufdealer nicht die, die ich wollte, aber meine Getränkemitnahmemöglichkeit habe ich auf 750 ml aufgestockt. Ich bin es schön ruhig angegangen und habe das schöne Wetter genossen – das wäre früh auch viel schlechter gewesen. Ich fühlte mich gut und bekam wieder die Idee evtl. noch etwas zu verlängern, obwohl ich erst bei km 10 war. Bei km 21 traf ich eine Freundin, die nach einer langen Verletzungspause heute ihren ersten Lauf absolvierte und darüber tierisch glücklich war. Da merkt man, was das Laufen bewirken kann. Bei km 23 ging es dann in die zweite kleinere Runde und ich fühlte mich immer noch gut. Ich trank reichlich ab km 10 im Abstand von 5 km, um mich schon mal an den Wettkampfrhythmus zu gewöhnen. Und spätestens bei km 28 war klar, dass ich den Lauf wirklich noch etwas ausdehne. Ich wollte noch einen deutlichen Trainingsreiz setzen und das war dann die Verlängerung auch. Insgesamt aber absolut top – längster Lauf 3 km mehr als geplant, einen Pulsschlag weniger als beim letzten Mal, aber trotzdem noch 4 Sekunden pro Kilometer schneller. Und das alles am Ende der drei Belastungswochen und mit einem neuen Wochenkilometerrekord.

Jetzt freue ich mich auf die ruhigere Laufwoche und den Halbmarathon am Sonntag in Berlin.

Wochenbilanz: 5 Trainings, 7:29:06 h, 78.17 km, Durchschnittsgeschwindigkeit: 5’45″/km, 5302 kcal, Durchschnittspuls 148

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Eine Antwort zu Training as usal

  1. Für Berlin wünsche ich Dir schonmal viel Erfolg! Bei dem Training kann ja nichts schief gehen. 🙂

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