Beim zweiten Mal tut es immer noch weh…

… bzw. erschöpft mich total. Kann mir mal bitte jemand neue Beine geben! Na, obwohl, ich habe die ja ganz schön trainiert – also wenn dann bitte nur bessere!

Der lange Lauf stand an und wieder am Nachmittag, da ich vormittags noch unterwegs war. Da habe ich auch schon 4 km zu Fuß absolviert – ist ja nicht dramatisch, wenn ich mir da nicht in meinen normalen Straßenschuhen eine Blase gelaufen hätte. Das ist mir beim Laufen noch nie passiert, also so eine kleine Miniblase so am Rand der Hornhaut an der Fussseite, aber so eine richtige klassische Blase – nö das gab es noch nie. Getränke fertig machen – ich glaube ich sollte mir noch 2 weitere kleine Flaschen gönnen – 500 ml ist bei den steigenden Temperaturen und ca, 3,5 h Laufzeit doch etwas wenig. Außerdem muss ich mal die Sache mit den Gels für den Marathon testen. Ich glaube, ich muss mal wieder zum Lauf-Dealer. Die Hoffnung, dass dieses Jahr preiswerter wird als letzten Jahr schwindet irgendwie immer mehr.

Also los. Schön langsam wiederum mit den neuen Brooks Tights und sonst nur mit Singlet und meinem Brooks Podium 1/2 Zip und – wie letztens entschieden – mit den Defyance 4. Die Sonne hat sich zwar hinter Wolken verkrümelt, aber ich glaube ich bin doch noch zu warm angezogen. Es sind 14°C. Mir ist schon lieber zu warm als zu kalt, vor allem auch für meine Muskel und Sehnen, aber bei noch 4 Grad mehr, könnte mir die Tights zu warm sein. Das Shirt dann wohl auch.
Schön langsam die ersten Kilometer. Mann ist der Radweg voll und daß ich manchen Fahrradfahrer überhole, das ist schon krank. So ein bisschen wird man doch wohl treten können. Nach 4 km ist erster Wendepunkt bzw. Richtungswechsel bei Überquerung der Flügelwegbrücke. Danach Gegenwind, der ist aber relativ mild und ist eigentlich sehr schön, da er etwas erfrischt. Heute mag ich es auch, daß die Defyance 4 luftig sind. Bei Kilometer 6 entscheide ich mich, nicht dreimal die kleine Runde zu laufen, sondern eine Große und eine Kleine. Bei Kilometer 12/13 überlege ich – es läuft alles wunderbar – in der zweiten Runde evtl. noch ein Stück dran zu hängen. Irgendwann packt mich der Ehrgeiz, ich will schneller sein als das letzte Mal. Ich will möglichst in einem 6er Schnitt laufen.
Erste Runde geschafft. Ich gebe zu, ich könnte jetzt auch nach Hause abbiegen – wenn es keinen Plan gäbe und ich nur just for Fun auf eine große Runde gegangen wäre, dann hätte ich es wohl auch getan. So heißt es aber weiter und ich bin froh, dass es weiter gut geht und die nächsten 2 Kilometer schnell vorbei sind und ich wieder im Trott der Runde bin. Immer öfter kontrolliere ich die Uhr und meinen Speed – ich will bei 6 Min pro Kilometer bleiben. Von dem Plan noch etwas dran zu hängen, verabschiede ich mich, es schlaucht doch mittlerweile sehr, außerdem sind irgendwo bei Kilometer 27/28 meine Getränkevorräte alle. Wenn ich jetzt übertreibe ist das nur unvernünftig und bringt mir nix. Ich hatte diese Woche schon einen Lauf mehr als geplant und den noch richtig schnell. Vernunft! Endlich wieder über die Brücke und jetzt nur noch reichlich 2 Kilometer Richtung Heimat. Das mit dem 6er Schnitt wird richtig knapp, aber motiviert auch.
Endlich da. Puh. Geschafft. Jetzt keine Treppe, sondern Fahrstuhl!
Als ich dann in die Datenauswertung schaue, bin ich angenehm überrascht. Meine beiden Nike-Chips sind wohl doch recht unterschiedlich kalibriert. Ich vertraue da lieber dem GPS-Signal und das sagt, dass ich einen Kilometer länger unterwegs war als vor 2 Wochen und ich habe es wirklich mit 6:00 Min/km geschafft – letztens waren es 6:22 Min/km. Da darf man auch beim zweiten Mal genau so fertig sein, wie beim ersten Mal über diese Strecke.
Ach und übrigens – von der Blase habe ich beim Laufen nix gemerkt. Die Schuhe waren okay, aber einen Unterschied zu meinen Nike Lunarglides gab es nicht. Die Schuhe gefallen mir immer besser, aber nach 34 km schmerzen die Füsse – bei beiden Schuhen.

Gekrönt wird das noch mit einem Wochenkilometerrekord – das erste Mal etwas über 70 km.

Wochenbilanz: 6 Trainings, 7:03:46 h, 71.29 km, Durchschnittsgeschwindigkeit: 5’57″/km, 4835 kcal, Durchschnittspuls 152

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