Nach Schwarz folgt Weiß

Nachdem ich gestern doch ein bisschen frustriert war, war der Lauf heute zwar nicht so genial wie letzten Sonntag, aber wieder richtig aufbauend.
Ich wollte ja versuchen, die ganze Zeit unter einem Puls von 145 zu laufen und habe es entsprechend ruhig angehen lassen. Aber nicht ruhig genug, ich war eher zwischen 145 und 150.
Aber von Anfang an. Ich habe mich gestern gegen Weggehen und für Ausschlafen entschieden und so machte ich mich um halb Zehn auf den Weg bei bewölktem Wetter und 0 Grad. Ich war mir nicht richtig sicher, was ich anziehen sollte, ob evtl. das Thermoshirt wieder reicht oder doch Shirt und Jacke. Bin dann mit der wärmeren Lösung los. Nach ca. 3 km dachte ich, ich bin doch zu warm angezogen und machte die Jacke ein Stück auf. Immer wieder musste ich mich einbremsen und pendelte doch immer zwischen 145 und 150. Nach 10 km ging es übers Blaue Wunder und dann über die Schillerstraße den Berg hoch – dort habe ich mich dann nicht so sehr eingebremst, dass mein Puls noch passt, aber habe es trotzdem sehr langsam angehen lassen. Heute lief es deutlich besser, der Berg hat wieder Spaß gemacht und durch das geringe Tempo war auch die Belastung okay. Ab dem Zeitpunkt als es bergab ging, war es dann auch mit dem Puls in Ordnung und ich konnte auch auf dem ebenen Gelände später zwischen 140 und 145 bleiben. Ab dem Zeitpunkt war ich aber auch sehr froh, dass ich mich wärmer angezogen hatte. Es wehte ein eisiger Gegenwind und es wurde dadurch ganz schön kalt. Ich war froh als ich dann unter der warmen Dusche stand.

Trotz geringen Puls war ich gar nicht sooo langsam und ich bin mir immer sicherer, dass ich den HM unter 2 h schaffe. Vor dem Marathon habe ich aber noch großen Respekt. Mein längster Lauf war bis jetzt knapp 27 km und ich werde bis zum Wettkampf wohl nie diese Distanz laufen. Trotzdem ein Zieltempo oder mir noch viel lieber einen Puls zu finden, bei dem ich laufen soll und kann, dass wird schwer.
Sonst sind heute die 2 Wochen vorbei, die ich mir das mit dem fünfmal in der Woche laufen anschauen wollte. Diese Woche war nicht wirklich eine Regnerationswoche, ich bin bin auch nur knapp 3 km weniger gelaufen als letzte Woche und habe Tempotraining eingelegt. Meine Beine und deren Muskeln spüre ich schon deutlich, aber ich denke, ich kann das Durchstehen also bleibe ich vorerst auch dabei. Das ich das mit der ordentlichen Ernährung weiter durchhalte, hilft mir auch dabei und wenn ich mir den Zieldurchlauf visualisiere, dann habe ich auch richtig Lust darauf. Mich wirklich ordentlich zu generieren und in die Sauna zu gehen und genug zu schlafen – das kommt auch fest ins Programm.

Wochenbilanz: 5 Trainings, 6:01:31 h, 61.72 km, Durchschnittsgeschwindigkeit: 5’51″/km, 4243 kcal, Durchschnittspuls 149

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