Arbeitslauf

Am Donnerstag bin ich nochmal auf die Alternativrunde und dort habe ich es ruhig angehen lassen, das Tempo war aber mit knapp unter 6 Min pro Kilometer bei einem Puls von 147 echt ziemlich gut. Ich merkte aber schon, wie mir so langsam das Training in den Knochen steckt.

Freitag war Ruhetag und das war gut. Bisschen Krafttraining am morgen, aber sonst nix!
Am Abend hatte ich eine Verabredung mit ein paar Kollegen. Den ganzen Tag habe ich hin und her überlegt, ob ich gehe. So richtig Lust hatte ich nicht, zu Hause rumgammeln ist aber auch blöd, aber ich war ja auch nicht laufen und damit war eigentlich alkoholfreier Tag angesagt. Mhm. Zum Feierabend hin, hatte ich aber ein paar Dinge dann gut geschafft, es tauchten keine neuen Probleme auf – meine Laune besserte sich. Zu Hause angekommen, gab es schon wieder einen Brooks-Gewinn. Daran hatte ich gar nicht mehr gedacht. Ich hatte mal wieder ein Gewinnspiel mitgemacht und diesmal gab es eine echt coole Sporttasche, mit Nässefach und einer ausklappbaren Matte, zum draufstellen/-sitzen beim Umziehen. Meine Laune besserte sich weiter. Nachdem ich Abendbrot gegessen hatte, beschloss ich doch zur Verabredung zu gehen. Ich kam als Letzter und als ich kam, war gerade der Kellner da und schon war es um den alkoholfreien Tag geschehen. Irgendwann beschloss ich dann, nicht nur kurz zu bleiben, sondern mein Auto stehen zu lassen – die Bahn fuhr bis zu meiner Haustür durch – und am nächsten Tag zu meinem Auto zu joggen. Die Strecke sollte so ziemlich zur geplanten Trainingseinheit passen. Der Abend war schön.

Der Abend war aber auch nicht ganz kurz und so fiel es mir heute früh schon etwas schwer aufzustehen. Ich hätte auch glatt noch einen Ruhetag dran hängen können, aber mein Auto stand nun mal weit weg. Also noch schnell was Trinken, einen Joghurt, Laufsachen an und los. Ich habe mich wieder für die Trailschuhe entschieden. Es hatte etwas geschneit und ich dachte, vielleicht bekomme ich den Schlamm vom Donnerstag etwas ab und falls die Wege noch nicht frei sind, dann ist es auch gut sie an zu haben. Ich fühlte mich ziemlich fertig und ich quälte mich schon ein bisschen, es war richtig Arbeit. Es zog sich. Nach 3 bis 4 km kam dann auch das Gefühl, dass ich doch gern eine Toilette hätte. Bei km 5 ging es durch den Schlamm, den das Hochwasser zurückgelassen hat. Bei km 6 musste ich durch einen breiteren Tauwasserfluss – die Nässe am Fuss war aber schnell wieder weg. Bei km 6,5 schließlich ging es auch im Schlamm nicht mehr weiter, denn da stand der Weg noch unter Wasser. Zum Glück musste ich nicht zurück, sondern es gab dort einen kleinen Weg den Berg hoch – leider ziemlich steil. Es war Arbeit sich dort hoch zu mühen und nicht zu gehen. Als ich dann zum Blauen Wunder wieder Berg runter konnte, war es mal ein Stückchen okay, allerdings nahm der WC-Druck zu. Elbseite wechseln und weiter. Dort war ich nun noch nie langgelaufen und eigentlich war es schön, aber ich war ein bisschen fertig, müde und wegen des natürlichen Bedürfnisses gar nicht mehr entspannt. Ich wollte einfach nur noch da sein. Es zog sich dann noch, aber nach knapp 13 km hatte ich endlich mein Auto erreicht. Was war ich froh, als ich zu Hause war.
Dort bin ich dann auch gleich wieder in die Badewanne, denn die Rückfahrt und auch die letzten Kilometer haben mich irgendwie ziemlich auskühlen lassen. Als ich dann noch mit meinen Eltern telefonierte und die fragten, wie weit ich denn gerannt wäre und dann so ein komischer Spruch kam, wie wenn ich Marathon laufen will, dann muss ich ja aber schon mehr schaffen, spätestens dann war der Lauf völlig frustriert.

Ich hoffe nur, dass es morgen besser wird und ich freue mich schon auf nächsten Freitag, dann habe ich mir einen Tag Urlaub gegönnt und mache Ruhetag extrem – Therme, Sauna, Massage.

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