Trainingsrekorde

Hatte ich nicht was gesagt, von weniger Umfang und ruhiger machen und Regnerationswoche? Hatte ich nicht ein bisschen über meine schmerzenden/erschöpften Beine gejammert. Hatte ich nicht was von unidealen Trainingsbedingungen und Ampel wegen dem Hochwasser geschimpft?
Ja, hatte ich.
Aber was mache ich. Statt gerade so meine Kilometer irgendwie hinter mich zu bringen und bei dem Regen und zeitigen Termin das morgendliche Training mal ausfallen zu lassen, intensiviere ich meine Einheiten, weil sie kürzer sind und stelle neue Trainingsrekorde auf.

Gestern stand knapp 5 km auf dem Plan, da dachte ich, dass kann man doch auch mal schnell machen. Hab ich dann auch. 1 km einlaufen, dann 3 km Gas geben und dann auslaufen – wunderbar. Herausgekommen ist mein schnellster Kilometer.

Heute dann standen Steigerungsläufe auf dem Progamm. Im Nachhinein betrachtet scheine ich mich wirklich jeweils auf den 4 Minuten immer von Anfang bis Ende gesteigert zu haben, aber vorgekommen ist es mir nicht so, sondern eher, dass ich ab der Hälfte ganz schön zu kämpfen hatte. Überrascht war ich aber davon, wie schnell ich mich mittlerweile in den Langsamlauf-Erholungspausen erhole – da brauche ich die 2 Minuten fast gar nicht, sondern bin bei 1:20 bis 1:30 min schon wieder ziemlich okay. Fünfmal habe ich das Ganze durchgezogen und hatte eine Runde gefunden, bei der es nur eine nebensächliche Ampel gab, bei der man auch mal bei Rot drüber kann (ich hatte dann sogar jeweils Glück und Grün). Das Training hat ganz schön geschlaucht, aber ich bin froh, dass ich es gemacht habe, obwohl beim Blick auf das Thermometer und dem nicht ganz reichlichen Schlaf und den vielen fallenden Regentropfen ich nicht wirklich Lust hatte – das hielt aber nur bis zur Haustür an. Herausgekommen ist dann erneut schnellster Kilometer (3:59 min), schnellste 5 km Trainingszeit und auch schnellste 10 km Trainingszeit.

Den schnellen Zeiten folgen aber noch weitere kleine Erfolge – die zumindest für mich Ansporn sind. Auf dem Nike+-Portal gibt es so ein paar Wettbewerbe und da führe ich in zwei – einmal bei „Fit in den Frühling“ und beim „Berliner Halbmarathon“. Da müsste ich dann in Berlin wohl wirklich ein paar schlechter Trainierte hoffentlich hinter mir lassen können 🙂

Was mich ein bisschen grübeln lässt ist, dass ich trotz richtiger Anstrengung es nicht geschafft habe meinen Puls über 170 zu treiben – das war sonst nie ein Problem. Wahrscheinlich ist mein Körper schon ein bisschen müde!
Das Wasser sinkt z.Z. ziemlich zügig und so werde ich wohl nur noch morgen auf eine Alternativrunde gehen müssen – dann aber wirklich gemütliche 8 km und am Samstag dann wieder Brückenrunde.

Übrigens: Mittlerweile schon fast Gewohnheit, deshalb hier kaum Worte dazu – meine Ernährung halte ich nach wie vor durch.

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Eine Antwort zu Trainingsrekorde

  1. experiment21 schreibt:

    das klingt hervorragend! ich habe mo. mal krafttraining gemacht, di. fahrtspiele eingebaut, danach aber muskelkater von mo. bekommen, der bis heute anhielt. das heißt, ich darf dann FR und/oder SA wieder ran.
    ich freue mich schon, denn dein beitrag ist wirklich motivierend. zu lesen, dass du durchhälst und dir so viel mühe gibst, bzw. es schon gewohnheit ist, den schweinehund auch zu besiegen, macht mir auch große hoffnung, dass ich bald „problemlos“ 10 km in den lauf einbauen kann.
    mach weiter; ich werde das auch. gruß, veronika

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