Läuft.

Ich bin überrascht, überrascht über mich selbst. Am Samstag ging es los mit dieser kleinen Facebook-Bemerkung und seit dem halte ich bis jetzt durch. Es gab jeden Tag ganz ordentlich Frühstück, Mittag, Abendbrot und Obst-Zwischenmahlzeiten. Ist eigentlich gar nicht sooo schwer – nur etwas Disziplin.
Entweder nehme ich das gerade nur anders wahr oder es ist gerade wirklich In-Thema – in Blogs, in Newsmeldungen, Webseiten. Aber ich muss daraus schon meinen eigenen Weg suchen, ich werde nicht zum Vegetarier werden und auch nicht nur Bio-Zeug zu mir nehmen, aber auch keine Nahrungsergänzungsmittel oder andere „Mittelchen“. Mir geht es einfach darum, meine Ernährung gesünder zu gestalten.

Die Alkohol-Problematik habe ich für mich nun vorläuftig doch über die Kalorien-Schiene geregelt. Die Stellschraube ist einfach, dass ich es nicht wochenweise oder gesamt betrachte, sondern täglich. Also kein Training – keine verbrauchten Kalorien – kein Alk. An normalen Tagen mit normalen Läufen darf ich, aber das Training setzt dann auch die Grenze. Der lange Lauf, der dann meist richtig viel aufs Kalorienkonto bringt wird halt auch nur tageweise betrachtet, soll heißen, ich könnte mich dann an dem Tag eigentlich ziemlich zuschütten, aber meist habe ich nach so einer Einheit dann darauf eh kein Bock und soviel schaffe und will ich dann sowieso nicht.
Es werden einfach keine nicht aufgebrauchten Kalorien weiter mitgenommen.
Gestern gab es kein Training, aber trotzdem ein Bier – aber das war okay, denn am Sonntag blieb es wirklich nur bei dem kleinen Teil Rotwein, der vom Samstag übrig war.

Ich fühle mich gut damit.

Und mein Puls und meine Geschwindigkeit – ist bestimmt aber durch viele Faktoren begründet – geben mir recht.

Womit wir beim heutigen Lauf wären. 9,6 km standen auf dem Programm. Ich habe es frei angehen lassen und es wurde ein zügiger, aber nicht zu zügiger Lauf, also ich war noch unter der Schwelle, nicht an der Schwelle und hatte dabei sogar ein schnelleres Tempo drauf als mein angestrebtes Halbmarathon-Renntempo, wobei dieses auf meinem Schwellentempo beruht.
Ich will versuchen, den HM an der Schwelle zu laufen. Da der Puls zum Ende sowieso hochgeht, sieht mein Plan bis jetzt so aus. Das ich bei einem Speed von 5:30 bis 5:40 pro Minute laufen will, wenn mein Puls aber unter 160 dabei fällt (meine Schwelle war im Herbst bei 164), dann darf ich auch schneller.

So und nun will ich versuchen, ob es heute mit Ausgleichssport klappt – Verabredung zum Badminton ist angesagt. Gestern wurde es mit Ausgleichssport und der Eröffnung der Hallen-Klettersaison leider wieder nix.

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2 Antworten zu Läuft.

  1. experiment21 schreibt:

    Ist dein Puls schon immer so okay gewesen, oder war der anfangs höher? Ich bin so bei 160-170, und sobald ich eine kleine Steigung habe, geht der auf 178 und so. :-/ Vor allem laufe ich die ganze Zeit mit einem Puls von 160-170 und bin überhaupt nicht kaputt, sondern „normal“ und könnte auch dabei ohne zu schnaufen sprechen… Ich weiß nicht, was ich machen soll, damit der Puls bei 140-150 bleibt… Muss ich zwischendurch gehen? Das ist doch total langweilig!

    • Ralf schreibt:

      Mein Puls war anfangs höher und ich konnte mir nicht vorstellen, wie ich mich mit einem Puls unter 150 bewegen sollte. Auf Gehen hatte ich auch keine Lust. Weil mir das alles blöd vorkam und die Faustformel für dem Maximalpuls bei mir auch nicht stimmen konnte, da ich schon einen höheren Puls gesehen hatte, habe ich irgendwann die Leistungsdiagnostik gemacht. Da wurde ein Max-Puls von 194 errechnet.
      Mittlerweile kann ich aber auch mit niedrigerem Puls laufen.
      Ich würde mir also an Deiner Stelle noch keinen Kopf machen, aber auch versuchen richtig langsam mal zu machen.

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