Ziele neu definieren

Ich habe es getan. Gestern kurz nach meinem Eintrag kam die Mail vom Meldebüro mit der Nachfrage, ob ich nur überlege mich umzumelden oder es tun möchte. Ich habe dann kurzerhand beschlossen es zu tun.

Ich werde Marathon laufen.

Ich spielte ja schon einige Zeit mit dem Gedanken, wollte die Distanzen beim HM-Training sowieso verlängern um mich irgendwie schon auf den Herbst vorzubereiten und ich fand es die ganze Zeit schade, dass ich den landschaftlich schönen Teil der Oberelbemarathon-Strecke als Halbmarathon-Läufer nicht mitbekomme. Außerdem fand ich das Ziel von dem HM unter 2 h nicht mehr so attraktiv, nachdem ich im Training die Strecke schon geschafft hatte. Die 2h-Marke ist wohl auch wirklich machbar und als Ziel dann 1:50 h auszugeben, ist irgendwie nicht so richtig schön greifbar. Außerdem läuft das Training gut und ob ich das nächstes Jahr über den Sommer gut durchhalte ist sehr fraglich, da ich da eine intensive Weiterbildung mache. Naja, alles Gründe, aber eigentlich bin ich nur geil darauf 🙂

Meine vor kurzem angelegte Termine-Seite ist damit überarbeitungsbedürftig. DAS Saisonziel gibt es jetzt irgendwie nicht mehr. Das Ziel vom Halbmarathon unter 2 Stunden ist natürlich nach wie vor existent, aber den Trainingsplan, habe ich jetzt auf Marathon-Training für den 8.5.2011 – dem Oberelbemarathon ausgelegt. Ich steige bei dem Trainingsplan in Woche 10 ein und wenn ich so zurückblättere dann ist das, was ich in den letzten Wochen so veranstaltet habe ziemlich identisch mit dem Trainingsplan. Ich bin also auf einem guten Weg. In den nächsten Tagen wird es dann aber gleich eine grobe Abweichung geben. Der Silvesterlauf zur Pappel ist am Freitag und laut Plan ist der Ruhe, aber ich müsste Samstag und Sonntag laufen. Ich mache den Plan aber auch nicht zum Dogma, sondern eher zur Orientierung, wann Intervalltraining dran ist und wann man mal eine ruhige Woche machen sollte.

Aber zurück zum „Ziele neu definieren“ – der HM in Berlin wird dann also wohl kein Spaß-Test, sondern dort soll dann schon eine Zeit unter 2 h rauskommen. Der Marathon im Herbst wird damit fraglich, ob ich ihn mitmache. Ziel für den Marathon ist wirklich ankommen. Ankommen aber nicht in dem Sinn, einfach langsam das irgendwie zu schaffen, sondern ich werde schon irgendwann (wahrscheinlich nach dem Berliner-HM) mir eine Geschwindigkeit vornehmen und die dann durchzuhalten und sich damit nicht zu überfordern, dass wird die große Herausforderung. Laut Leistungsdiagnostik vom Herbst (da war meine weiteste gelaufene Strecke 13 km) wäre eine theoretische Marathonzeit (an der Schwelle) von 3:56 h drin und die eigentlich prognostizierte Zeit 4:15 h. Die 4:15 h würde ich gern schaffen. Heimlich träume ich natürlich von unter 4 h – aber nur heimlich – das erzähle ich keinem 😉

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