Spuren im Schnee

Weckerklingeln, sofort raus, anziehen, Elektronik fertig machen, loslaufen. Neuschnee von ca. 5 cm.
Es ist herrlich Spuren in den Schnee zu malen – es waren erst 4 oder 5 Leute vorher auf dem Weg aktiv (auf dem Rückweg sieht das dann schon ganz anders aus). Weich, trittsicher, hell – herrlich. Okay, die paar festgefrorenen Spuren unter dem Neuschnee sind echt doof – aber sonst ist es einfach nur schön.

Ich laufe wieder bis zur Waldschlösschenbrücke, aber der Blick ist unverändert, aber es liegen heftige Geräusche in der Luft – bewegen die gerade dieses 1.800 Tonnen – Monstrum? Egal, ich geniese einfach nur, Puls ist mir wurst – heute ist ja nicht „langsamer langer Dauerlauf“, sondern eine andere Trainingseinheit. Ich bin einfach losgelaufen und weiß auch am Ende nicht, was das nun für eine Trainingseinheit war. Nike+ hat mal wieder nicht ordentlich synchronisiert, aber egal – es war einfach nur schön.

Ich wollte/will ja noch gern einen Lauf zu Silvester oder Neujahr.
Bei der Suche nach einem Lauf an diesem Datum bin ich auf den Silvesterlauf an der Babisnauer Pappel gestossen – im Facebook. Ich konnte mir darunter nix vorstellen und wurde letztens im Lauftreff aufgeklärt. Man läuft von sich zu Hause dahin, trifft sich und wieder zurück. So im Prinzip. Ich war geschockt, vor allem als ich erfahren habe, wo das ungefähr ist. Zu Hause habe ich dann nochmal etwas recherchiert – es gibt dann ein paar Strecken dahin und ein paar Ausgangspunkte von denen man das wohl im Normalfall tut.
Ich dachte ja, ich bin sonst wie weit weg, aber laut Google Maps sind das „nur“ 13 km. Das klingt dann schon machbar. Ich hätte ja eher über 20 vermutet nach der Beschreibung. Aber es ist quer durch die Stadt, zig Ampeln und Warten – kein schönes Laufen, aber ich könnte von zu Hause dahin und wieder zurück. Okay, das wäre meine weiteste Strecke, aber ja auch mit Pause. Mich reizt das. – Muss ich nur noch mein Silvester-Karpfen-Essen mit Gästen irgendwie nach hinten verlegen.
Ich glaub ich mach das.

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